Matratzen

Bei der Suche nach einer neuen Matratze für Ihren optimalen Schlafcomfort gilt es, einige Punkte zu beachten, um die für Sie passende Matratze auszuwählen.

Für jede Körperform die passende Matratze

Matratze

Visco-elastische Matratzen

Visco-elastische Matratzen geben der Körperform nach und passen sich optimal dem eigenen Körper an. Verschiedene Arten visco-elastischer Matratzen bieten eine unterschiedlich starke Nachgiebigkeit, eine ausgeprägte Formanpassung ist durch den Einsatz von Visco-Schaum möglich. Dieser Matratzentyp ermöglicht eine gleichmäßige Druckverteilung auf der Matratzenoberfläche. Durch die passgenaue Liegemulde wird das nächtliche Drehen und Wenden reduziert und ein erholsamer Schlaf gefördert. Das Liegegefühl auf einer visco-elastischen Matratze kann für manche Menschen ungewohnt sein und das Drehen im Bett fällt schwerer. Die Stützwirkung im Beckenbereich ist nicht für jede Körperform geeignet. Auch Personen mit starker Transpirationsneigung wird dieser Matratzentyp nicht empfohlen.

Gel-Schaum-Matratzen

Ein weiterer Matratzentyp sind sogenannte Gel-Schaum-Matratzen, die eine Mischform zwischen normalem (Kalt-)Schaum und Gelmatratzen darstellen. Die Materialmischung bietet einen schnellen Wärmeabtransport, unter Umständen ist eine bessere punktuelle Druckentlastung möglich. Es gibt sehr unterschiedliche Formen von Gel-Schaum-Matratzen.

Taschenfederkern-Matratzen

Taschenfederkern-Matratzen bestehen im Inneren aus Metallfedern, durch unterschiedliche Drahtstärken gibt es sieben Liegezonen. Dieser Matratzentyp bietet ein eher kühles Schlafklima und ist damit gut für Menschen geeignet, die im Schlaf schnell schwitzen. Auch die Belüftung und der Feuchtigkeitsabtransport sind ideal. Viele Taschenfederkern-Modelle sind in Komforthöhe erhältlich, zum Beispiel in einer Matratzenhöhe von 25 cm oder mehr.
Diese Matratzen vermitteln das klassische, gewohnt „kernige“ Liegegefühl des Federkerns, das viele Menschen wertschätzen. Ein Nachteil von Taschenfederkern-Matratzen ist, dass die punktuelle Anpassung an die Körperform nicht so gut möglich ist wie bei einem hochwertigen, gut zonierten 7-Zonen-Kaltschaumkern. Gerade im Schulterbereich bieten viele Taschenfederkern-Modelle nicht so viel Einsinkmöglichkeit wie eine Kaltschaum-Matratze mit ausgeprägter Schulterzone. Zudem sind nicht alle Modelle für motorisierte oder verstellbare Lattenroste geeignet.

Latex-Matratzen

Eine weitere Möglichkeit bieten Latex-Matratzen. Diese warten mit Vorteilen in der Punktelastizität und der Feuchtigkeitsaufnahme auf. Es lassen sich allerdings große Qualitätsunterschiede feststellen: reiner Naturlatex hat exzellente Eigenschaften in Sachen Elastizität, Atmungsaktivität und Feuchtigkeitstransport, weshalb Matratzen mit einem möglichst hohen Anteil an Naturlatex empfohlen werden.

Kaltschaum-Matratzen

Kaltschaum-Matratzen weisen bei einem ausreichenden Raumgewicht (45kg/m³)eine hohe Langlebigkeit auf. Ein geringeres Raumgewicht birgt die Gefahr einer vorzeitigen Muldenbildung. Sie bieten eine gute punktuelle Anpassungsfähigkeit und sind in vier unterschiedlichen Festigkeiten erhältlich.